78. Woche Mama – Bücherwurm

Samstag morgen backte ich vor dem Frühstück noch einen Kuchen. Danach schauten wir in einem Elektromarkt nach einem Notebook für mich. Die Speckbohne machte den ganzen Markt unsicher und rannte freude kreischend durch die Gänge. Gefunden hab ich nichts, aber die Speckbohne hatte ihren Spaß. Zum Mittagsschlaf ging es ins Auto und wir fuhren zu Freunden um das neueste und vierte Familienmitglied zu begrüßen. Die kleine Maus ist 6 Wochen alt und sehr süß. Der große Bruder schlief gerade und so hatte die Speckbohne ausgiebig Zeit zu spielen und sich das Baby anzuschauen. Sie fing an mit ihr zu kuscheln, sie zu küssen und sie zu streicheln. Das war sooo süß! Und ich konnte mir die Speckbohne in diesem Moment mehr als gut als große Schwester vorstellen. Mir ging das Herz auf! Wir haben natürlich noch nichts von unserer doppelten Überraschung erzählt. Den Nachmittag verbrachten wir im Garten und auf dem Spielplatz – der Tag war wunderbar entspannt und ich hatte viel Babykontakt. Die Speckbohne schlief schon ein als wir aus der Ausfahrt fuhren und schlief Sonntag morgen bis 6.30 Uhr. Der totale Luxus. Trotzdem war sie vormittags sehr müde und weinerlich, das besserte sich erst als wir bei den Großeltern Frühstücken waren. Der Lieblingsmann war im 24-Stunden-Dienst und sein Cousin mit Frau und Baby waren zu Besuch. So konnte die Speckbohne auch da mit dem Baby kuscheln und spielen. Sie war total vorsichtig und toll. Der Mittagsschlaf war dann aber sehr nötig und nachmittags waren wir bei den anderen Großeltern. Der Hund war unterwegs und das Drama war groß, weil der Wau-wau nicht da war. Dafür war es umso besser als er wieder da war. Der Nachmittag war sehr entspannt und die Speckbohne fiel abends ins Bett. Montag morgen traf ich mich mit einer Freundin zum Frühstücken und wir verquatschten uns so sehr, dass ich direkt die Speckbohne von der Kita abholen konnte. Wir liefen gemeinsam mit einer Mama nach Hause und die Speckbohne lernte Hirsebällchen kennen und lieben. Nachmittags ging die Oma mit der Speckbohne auf den Spielplatz und der Papa mit ihr anschließend noch Wienerle einkaufen, weil wir sonst keine für die Kita gehabt hätten. Und ohne Wienerle geht kein Kitafrühstück! Dienstag nachmittag trafen wir uns mit zwei Mamas vom Geburtsvorbereitungskurs/Yoga und die Drei spielten schön mit und nebeneinander. Die Speckbohne war das Huhn im Korb. Es ist wahnsinn was sie alles schon gelernt haben und wie sehr ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten jetzt zum Vorschein kommen. Eine Mama ist wieder schwanger und sie bekommen ein Mädchen. In solchen Momenten würde ich gerne stolz von unserem doppelten Wunder erzählen, aber wir warten ab. Mittwoch riefen spontan die Großeltern an, sie wollen mit der Speckbohne nachmittags alleine in den Wildpark gehen. Ob ich damit einverstanden sei? Natürlich, aber ein bisschen bedenken hatte ich schon, da die Speckbohne noch nicht so oft mit ihnen alleine war. Aber es hat alles super geklappt und sie kam nach Hause und erzählte „Määh Kakaa“. Es ist soo süß wie sie jetzt zwei Wort Sätze bildet mit den Worten die sie schon kann. Sie kann sich auch noch Tage später an Sachen erinnern und erzählt sie dir nochmal. Oder sie fragt morgens beim Aufwachen: „Mama Eiiss“ – Nein Speckbohne so früh gibt es kein Eis. – Papa Eiiss? Wenn es nunmal kein Eis zum Frühstück gibt, kann es schonmal zu einer Schreiattacke führen. Ganz ohne Tränen nur um seinen Willen durchzusetzten. Meist kann man sie ganz gut ablenken und das Geschrei hört auf. Leider gibt es diese Anfälle jetzt auch in der Öffentlichkeit. Donnerstag war schon vor der Kita hier Chaos. Die Speckbohne stolperte und fiel mit dem Gesicht auf einen Stapelbecher. Autsch. Sie hat jetzt einen kreisrunden blauen Fleck im Gesicht – die arme Maus. Aber mit der Aussicht in die Kita zu gehen, waren die Schmerzen endlich vergessen. Sie will jetzt auf den Boden abgesetzt werden und muss nicht mehr auf den Arm einer Erzieherin. Aber ich muss sie immer noch in die Kitagruppe tragen, obwohl sie davor schon an der Scheibe neben der Türe steht und schon spickt wer den schon alles da ist. Dann grinst sie schon durch die Scheibe und freut sich riesig auf die Kinder. Die Nächte waren in den letzten Tagen auch wieder besser und wir durften sogar mal bis 6 Uhr morgens schlafen – echter Luxus für uns! Und nachdem ich diesen Satz niedergeschrieben hatte, waren die Nächte wieder um 5 Uhr vorbei. Donnerstags begann frühs schon der Dauerregen. Die Speckbohne war frühs schon sehr anhänglich und als ich sie abholte, wurde mir das von M bestätigt. Seit langem hatte sie das erste Mal tagsüber wieder nach Mama und Papa gejammert. Auch als Oma und Opa kamen um mit uns loszugehen, war es nicht besser. Sie hing an Mama wie eine Klette. Somit gab es auch erstmal großes Geschrei als ich mich zur FÄ verabschiedete. Aber nach der Erzählung war das auch schnell vorbei. Sie bekam bei der Bank einen tollen Ball für ihr gespartes Geld. Sie hat diesmal sogar die Spardose selbst abgegeben. Anschließend ging es in die Buchhandlung. Dort spielte sie eifrig mit Duplo und versetzte meine Eltern einen großen Schreck, als sie plötzlich weg war. Sie hatte sich das Grüffelobuch aus dem Regal genommen, auf den Boden gesetzt und es angeschaut. Süßer Bücherwurm! Sie liebt Bücher über alles. Jeden Morgen müssen wir jetzt mindestens zwei Bücher lesen/anschauen. Das neue Wimmelbildbuch ist der Hit, aber auch Conni Bücher mit relativ viel Text werden von vorne bis hinten angeschaut und zugehört. Nach dem Termin trafen wir uns zum Eis essen, aber auch da ging nur die Mama. Das erste Mal seit Jahren waren meine Eltern spontan bei uns zum Abendessen, es war ein schöner Abend. Freitag morgen waren wir faul, zum Mittagessen trafen wir uns mit der Familie und die Speckbohne durfte nach der Kita noch lecker Pommes und Eis essen. Nachdem das Essen heute in der Kita aufgrund von Küchenumbau viel zu spät kam und den Kids nicht geschmeckt hat, war das nochmalige Mittagessen super. Anschließend gings in ein Spielwarenladen, wo die Speckbohne viele tolle Dinge mitnehmen wollte. Aber am längsten standen wir bei den Fahrzeugen. Sie fand das Laufrad richtig gut und wir überlegen, ob wir ihr eins kaufen. Gekauft haben wir eine Schaukel für die Terasse bei den Großeltern. Die wurde auch gleich angebracht und ausgiebig von der Speckbohne getestet. Sie war aufgrund des verkürzten Mittagsschlafes wegen des späten Essens müde und anhänglich. Ich hoffe, sie kann ihr Schlafdefizit am Wochenende nachholen. Heute war ein Tag mit großen Fortschritten in der Sprache. Sie kann jetzt den Namen des Wau-Waus aussprechen und der ist wirklich nicht leicht. Außerdem geht „kein“ (Klein), Dei („Drei) und viele Wörter hat sie heute nachgebrabbelt. Das ist wirklich toll, wenn man so große Fortschritte direkt miterleben kann.

Ich hoffe, ihr hattet auch etwas Sonne am Wochenende.

Eure Frau Planungeduld

Projekt Geschwisterchen – 6+3

Heute ging es endlich zum US. Die Woche zog sich wie Kaugummi. Der Lieblingsmann konnte mit. Das war mir ganz wichtig. Die Speckbohne durfte mit ihren Großeltern bei dem Regenwetter eine Runde spazieren gehen. 

Ich musste meinen Impfpass und den Mutterpass mitbringen. Sofort durfte ich auf Toilette und schon ging es ins Behandlungszimmer. Zuerst wurden erste Fragen geklärt und dann durfte ich auch schon auf den Stuhl. Beide Fruchthöhlen waren sofort zu sehen und auch ein „Inhalt“ in beiden. 

Dann wurde jede Fruchthöhle einzeln angeschaut. In beiden Fruchthöhlen schlägt ein Herz ❤❤! Beide sind zeitgerecht entwickelt und die SSL entspricht 6+3. Für den US heißen sie A und B. Links sieht man Zwilling B und rechts Zwilling A. 

Die nächste große Hürde ist geschafft. Drei Herzen schlagen in meinem Körper 💓💕

Eure Frau Planungeduld 

77. Woche Mama – Lauf, Lauf, Lauf

Nach einem schönen gemeinsamen Frühstück gingen wir alle zusammen einkaufen. Die Speckbohne liebt einkaufen mit einem eigenen Kindereinkaufswagen. Und jetzt wird nicht mehr nur noch durch den Supermarkt gerannt, sondern sie kauft selbst ein – Dinge die wir natürlich nicht brauchen. Aber sie hat einen mega Spaß. Sie läuft jetzt unglaublich viel alleine. Ihr Mittagsschlaf war spät und lange und wir kamen sehr spät erst zu den Großeltern. Da hat die Speckbohne im Garten gespielt, ist Bobbycar gefahren und hat im Sandkasten gespielt. Später haben wir dort auch gegrillt und die Speckbohne fand die Schweinelende sehr lecker, aber natürlich auch ihr Würstchen. Sonntag morgen sind wir nach dem Frühstück endlich mal wieder mit dem Papa in den Wildpark gegangen. Leider waren wir spät dran und liefen der Fütterungsrunde hinterher, deshalb waren schon alle Wölfe und die Wolfsbabys zum Verdauungsschlaf verschwunden. Die Speckbohne ist fast die ganze Runde gelaufen und war danach wirklich müde. Nach dem Mittagsschlaf trafen wir uns zum Eis essen mit den Großeltern. Die Speckbohne rannte fleißig durch den Schloßpark und lief den ganzen Weg nach Hause. Montag ist die Trennung in der Kita immer schwieriger als die anderen Tage. Das ist verständlich da sie ja wieder die ganzen Tage bei uns war. Da will sie mehr und länger kuscheln und geht erstmal auf den Arm von M., S. oder A. Bei allen dreien fühlt sie sich wohl jetzt gut, wobei sie am liebsten S. hat. Das kann ich aber auch verstehen. Vom Typ her passt sie am Besten zur Speckbohne. Die Speckbohne wird wie immer von T. und J. schon direkt auf meinem Arm begrüßt und am Bein gezogen. Das ist ja das einzige Körperteil an das sie kommen. Sie bringen ihr auch gleich was zu spielen und freuen sich wirklich das die Speckbohne da ist. Mittags ist J. auch immer mit der Speckbohne wach, denn die beiden werden um 13 Uhr abgeholt. Da spielen die beiden immer zusemmen und auf dem Weg nach draußen rutschen die beiden. Das ist so schön zu sehen. Wenns passt, laufen wir auch noch gemeinsam den Berg hinunter und können uns unterhalten. Auch in der Kita habe ich schon nette Mamas kennengelernt und wir nutzen die Laufstrecke um uns zu unterhalten. Das ist wirklich nett und es ist schön neue Kontakte zu knüpfen. Nachmittags war Oma Nachmittag, der leider ins Wasser fiel – es zog ein heftiges Gewitter auf und die beiden wurden vom Regen überrascht. Aber die Speckbohne hatte trotzdem Spaß und fing an zu weinen als die Oma gehen musste. Armes Mäuschen. Dienstag war ich frühs beim BuggyWalk und nach zwei Stunden anstatt einer Stunde Walken war ich doch ziemlich kaputt. Vor dem BuggyWalk war ich noch auf dem Markt und nachdem ich die Speckbohne abgeholt hatte, war ich schon echt viele Kilometer gelaufen. Ich war froh, dass wir bei der Wärme drinnen spielten.

Mittwoch gingen die Speckbohne und ich nach der Kirche noch einkaufen. Die Speckbohne lief fast den ganzen Weg alleine und ließ sich teilweise nur widerwillig in den Kinderwagen setzen. Sie sagt jetzt „Lauf“ wenn sie laufen will. „Aulo“ ist das Auto. „Eis“ funktioniert jetzt auch mit einem „s“. „Bus“, „Fahlad“, „Auf“,“Hoch“, und sie probiert ganz viel nachzuplappern. Das ist soo süß und toll. Wir brauchten für den Weg, das Einkaufen und einem zufälligen Plausch mit meiner Referendarskollegin ganze zwei Stunden. Die Speckbohne bestaunte jedes Blatt, jeden Käfer und alles was auf dem Boden lag. Sie hatte ihren Spaß und ich auch. Anschließend spielten wir zu Hause. Donnerstag waren wir zuerst in der Kiwu-Klinik und bei den Schwiegereltern. Wir holten die Speckbohne von der Kita ab und kochten gemeinsam, da der Lieblingsmann in den Nachtdienst musste. Die Speckbohne liebt Mais, den sie „Mää“ nennt. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir bei den Großeltern und dem Wau-wau. Abends gab es Pizza, aber die Speckbohne aß lieber Joghurt, Wienerle, Gurke und Brot. Gerade möchte sie abends keine Flasche mehr trinken und auch keine Babymassage mehr. Sie klettert jetzt selbst in ihr Bett und findet das wirklich toll. Sie verändert gerade selbst ihr Abendritual – das ist spannend zu sehen. Freitag morgen war Hausarbeit angesagt und ich suche noch nach einem neuen Laptop. Meiner gibt gerade den Geist auf. Nach der Kita gingen wir wie Dienstag die Uroma besuchen. Die Speckbohne war sehr irritiert, dass ihre Uroma im Krankenhaus ist und nicht beim Wau-Wau. Da gehört sie für sie hin. Heute saß die Uroma am Bett und die Speckbohne nahm sie an der Hand um sie dazu zu bewegen aufzustehen und zu laufen. Das war so schön zu sehen. Leider klappt das mit dem Laufen nach der OP noch nicht so gut. Aber vielleicht ist das die Motivation, die ihre Uroma braucht. Anschließend ging es noch einkaufen und die Speckbohne lief wieder den ganzen Weg. Deshalb war sie am späten Nachmittag müde und knatschig, aber nach dem Abendbrot war sie wieder besser drauf. Als wir auf dem Weg nach Hause an der Eisdiele vorbeikamen, meinte die Speckbohne: Papa, Mama, Eiisss! Wie hätten wir dieser süßen Bitte wiederstehen können – somit gab es Haselnuss für die Speckbohne, Nougat, Mohn-Marzipan für die Mama und Oreo, Johannisbeere für den Papa. Von allem aß die Speckbohn etwas, aber ihre Kugel aß sie komplett alleine.

Sie tanzt jetz zu Musik, dreht sich im Kreis und wackelt mit dem Körper. Beim Körperteilblues zeigt sie jetzt alle Körperteile während des Liedes. Sie liebt es Bücher vorgelesen zu bekommen. Das müssen wir jetzt immer wieder über den Tag verteilt machen, auch schon vor der Kita. Sie spielt mit ihren beiden „Babys“ und trägt diese durch die Gegend. Oder setzt sie in ihren Buggy und rennt durch die Wohnung. Sie steigt gerne Treppen, ist aber noch zu stürmisch um ohne zusätzliche Hand nach oben aber vorallem nach unten gehen. Sie spielt gerne mit ihrem Spielwürfel. Da total gerne mit der Motorikschleife. Gerade genießen wir die Tage mit ihr sehr und freuen uns rießig auf unseren Urlaub in zwei Wochen, da hat der Papa nämlich endlich mal wieder frei!

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende.

Eure Frau Planungeduld

 

Projekt Geschwisterchen – SSW 5+3

Heute früh gings zum ersten Ultraschall. Weil ich bis jetzt noch nicht wirklich irgendwas merke, nahm mein Lieblingsmann auf meine Bitte hin mir am Montag nochmals Blut ab. Der Wert lag bei 5+0 bei 6030 und hatte sich somit innerhalb von 1,6 Tagen verdoppelt. Somit war ich wieder etwas beruhigter. Bis jetzt merke ich nur ab und an ein Drücken in der Gebärmutter und mein Kreislauf ist etwas instabiler. Ansonsten geht’s mir gut. 

Heute früh ging es also mit dem Lieblingsmann in die Kiwu-Klinik. Wir waren früher da und kamen sogar früher dran. Ich durfte sofort auf den Stuhl hüpfen. Sie sagte mir, dass ich heute 5+3 wäre und man da auf jeden Fall etwas sehen müsste. Sie hatte noch gar nicht den Bildschirm richtig zu mir gedreht, konnte ich es schon sehen. 

Wir bekommen Zwillinge😍😍

In beiden Fruchthöhlen ist der Dottersack zu erkennen. Sie sind 9 und 11 mm groß. Es sieht alles wunderbar aus und sie war sehr begeistert. Sie entließ uns aus der Klinik mit der Bitte um Nachricht was es den geworden ist.

Nächster Stopp: Ultraschall nächste Woche bei meiner FÄ.

Eure Frau Planungeduld 

76. Woche Mama – Date Night 

Diese Rotznase machte uns die Nacht von Freitag auf Samstag schwer – wir waren viel wach und die Speckbohne schlief ab 22 Uhr bei mir. Als sie dann auch noch um 5. 30 Uhr wach war, dachte ich mir machen wir das Beste draus. Um 7 Uhr waren wir schon auf dem Weg zum einkaufen. Die Speckbohne war knatschig und unausgeschlafen, egal was ich machte es war falsch. Selbst wenn ich nur von der Couch aufstand und sie das nicht wollte, war das Drama groß. Auch die Wurst und die Brezel konnten nur kurzzeitig die Laune bessern. Es war wenigstens noch nicht so viel im Supermarkt los, so dass die zornende Speckbohne nicht so viel Aufmerksamkeit bekam und erregte. Wir frühstückten mit dem Lieblingsmann und gingen noch kurz in die Stadt. Danach schlief die Speckbohne drei!!! Stunden (2 1/2 bei uns auf der Couch). Sie wachte auf und war sofort fit und gut gelaunt. Wir gingen nochmals die vergessenen Dinge einkaufen und machten uns einen schönen gemütlichen Abend. Die Speckbohne fiel trotz des langen Mittagsschlafes ins Bett und der Lieblingsmann und ich genoßen selbstgemachte Burger mit Cocktails und Baklava zum Nachtisch. Ich nannte es meine „Hänkersmahlzeit“ vor dem Ergebnis des Schwangerschaftstestes. Das habe ich euch ja schon gezeigt! Nochmals vielen Dank für die Glückwünsche – wir haben es immer noch nicht wirklich realisieren können – der US wird es verbessern!

Sonntag waren wir vormittags im Wildpark für drei Stunden. Die Speckbohne rannte viel des Weges alleine und ist danach im Auto eingeschlafen. Ich konnte sie aus dem Auto direkt ins Bett legen und selbst eine Stunde schlafen bis sie aufwachte. Ich nahm sie zu mir und sie schlief nochmals zwei Stunden bis ich sie weckte. Es ging zu den Großeltern, dort auf den Spielplatz und in den Garten. Wir saßen auch mit vier Generationen auf dem Balkon – ein so schönes Bild wie die Speckbohne mit ihrer Uroma kommuniziert, sie durch die Wohnung führt und ihr Tempos bringt. Abends gab es Kirschenmichel für mich und Oma, die Speckbohne aß lieber mit ihrem Opa und er Uroma Wurst und Brezel. Die Nacht war seit langem wieder besser – ich war heilfroh, weil ich nachts für 1 1/2 Stunden das Bad besuchte. Montag war dadurch nicht wirklich was mit mir anzufangen und ich war sehr froh, dass ich die Speckbohne ohne Verspätung in die Kita brachte und danach zur Massage konnte. Die Speckbohne machte an dem Morgen Action Painting in der Kita. Als ich sie abholte war sie immer noch überall leicht grün und blau schattiert von der Farbe. Den restlichen Morgen war ich ein Couchpotato und auch nachmittags ging die Speckbohne spontan mit der Oma und ihrer Arbeitskollegin und deren Enkel auf den Spielplatz. Für meinen Körper war diese Erholungsphase ganz wichtig.

Dienstag und Mittwoch war das Wetter regnerisch, sehr regnerisch. Dienstag vormittag war ich einkaufen, habe Haushalt gemacht und anschließend habe ich gefaulenzt. Das erste Mal für so zwei Stunden seit die Speckbohne in der Kita ist. Nachmittags haben wir zu Hause verbracht und gespielt, gemalt und getobt. Mittwoch war ich vormittags beim Friseur, nachmittags haben wir wieder gespielt. Die Speckbohne liebt es jetzt auf dem Rücken Huckepack getragen zu werden und spielt unglaublich gerne in ihrem Bett – tagsüber sind die drei Gitterstäbe jetzt draußen und sie klettert fleißig rein und raus. Nachmittags war die Speckbohne mit dem Papa beim Reiten, aber alleine auf dem Pferd fand sie es nicht so toll. Aber Aiii machen beim Pferd war hoch im Kurs. Währenddessen habe ich gekocht – Kartoffeln, Spinat und Ei. Den Spinat fand die Speckbohne am Besten. Donnerstag morgen gings in die Kita. Dort ging sie von Papas Arm direkt zum spielen und blickte  nicht zurück, sondern war direkt im Spielen mit den anderen Kindern. Für mich gings zur Blutabnahme. Vormittags machten wir nicht viel nachdem wir den hohen hCG-Wert  gehört hatten, ratterten unsere Köpfe und ich telefonierte mit der Kiwu-Klinik. Nach der Kita gingen wir noch Wienerle einkaufen – ohne geht kein Frühstück für die Speckbohne in der Kita. Zu Hause tobte die Speckbohne mit ihrem Papa im Bällebad, im Bett und ließ sich Bücher vorlesen. Gerade hoch im Kurs ist „Conni geht in den Zoo“.

Freitag morgen lief anders als unsere sonstige Routine weil die Uroma der Speckbohne ins Krankenhaus kam. Somit holten wir die Oma vor der Kita ab und sie ging mit hinein. Die Speckbohne lief das erste Mal alleine in ihren Gruppenraum! Ich war ganz erstaunt aber dann musste sie doch noch zu mir,  zur Oma und nochmals zu mir. Beim Abschied wurde das erstemal seit langem wieder etwas gejammert. Aber das war wohl ganz schnell wieder vorbei. Der Morgen war mit Krankenhausbesuch und Haushalt gut ausgefüllt. Nach der Kita ging es zum Impfen. Da musste die Maus schon weinen als nur die Arzthelferin ins Zimmer kam😓. Sie kennt die Arztpraxis eben nur vom Impfen und den U- Untersuchungen. Nach dem Pieks ließ sie sich nur schlecht beruhigen, aber mit der Aussicht auf die Katze und den Hund wurde alles besser. Die Speckbohne hat bei den Großeltern übernachtet. Es lief super und wir hatten einen schönen Abend zu zweit! Der erste seit 8 Monaten. Wir haben ihn sehr genoßen und viel über die Speckbohne und ihr Geschwisterchen/Geschwister geredet 😉! 

Euch ein schönes Wochenende! 

Eure Frau Planungeduld 

Projekt Geschwisterchen – ZT 27 – Transfer +12

Hab ich es schon realisiert – NEIN! 

Merke ich was? NEIN! 

Wird man dadurch paranoid? JA!🙈

Das ist das Ergebnis meiner Paranoia:

Hoffentlich realisiert mein Gehirn jetzt endlich unser unglaubliches Glück. Der Presense Frühtest ist von heute morgen um 4 Uhr. Der Clearblue von 10 Uhr. Da steht es schwarz auf weiß: schwanger. 

Ich merke nicht wirklich was. Ab und an ein ganz feines leichtes Ziehen. Die Paranoia wurde verstärkt, da es mir letzte Nacht nicht gut ging und ich mir wohl irgendwas eingefangen hatte. Ich konnte gestern fast nichts essen und machte mir Sorgen. Aber es scheint wohl alles gut zu sein. Übermorgen ist der Bluttest. Mein Lieblingsmann wird mir wieder Blut abnehmen, nur diesmal ist er Vormittags zu Hause. Ich denke wir werden dann dort anrufen können. Aber das wird uns die nette Dame im Labor frühs schon sagen. Und dann werden wir es auch unseren Eltern erzählen, die ja in diesen Versuch eingeweiht sind. Diese vier Tage gehört das Geheimnis nur uns beiden beziehungsweise dreien – der Lieblingsmann erzählt der Speckbohne nämlich schon ständig vom Baby in Mamas Bauch!😍

Eure Frau Planungeduld